Die Entstehung der Kluft / Tracht
Schon Baden-Powell war es ein Dorn im Auge, dass die Menschen je nach ihrem sozialen Stand unterschiedlich behandelt wurden. Da man den sozialen Stand und Reichtum vor allem am Äußeren, der Kleidung eines Menschen ablesen kann, war für ihn klar, dass in der Pfadfinderbewegung das nicht möglich sein sollte. Als Pfadfinder sollen alle Menschen gleich behandelt werden, gleich ihres Aussehens, Alters oder Standes. Die Konsequenz daraus war ein funktionstüchtiges Hemd, das alle Pfadfinder tragen sollten, und es so unmöglich machen würde, soziale Unterschiede zu sehen. Immer noch wird diese Kluft mit militärischen Uniformen verglichen. Das ist allerdings ungerechtfertigt. Sie dient nur dazu, die Pfadfinder 1. nach außen kenntlich zu machen, 2. die innere Gemeinschaft zu stärken und 3. soziale Ungleichheiten bei der Kleidung zu verhindern. Die Abzeichen sind keine Rangabzeichen und haben nichts mit dem Stand des Pfadfinders zu tun, denn bei den Pfadfindern sind alle, egal ob jung oder alt, reich oder arm gleich hoch angesehen.
Die Kluft in der DPSGKluft in der DPSG. Das Sippen- bzw. Meutenabzeichen ist hier durch den DPSG-Aufnäher ersetzt. Die Kluft der DPSG besteht aus dem sandfarbenen Hemd, dem Halstuch mit Knoten (sowie dem Pfadfindergürtel). Auf dem Hemd sind fast immer die folgenden Aufnäher aufgenäht:
Die Positionen der Aufnäher werden von den einzelnen Stämmen unterschiedlich eingehalten. Der Hut oder das Barett gehört heute nicht mehr unbedingt zur Kluft.
(Quelle: Grundtext von www.scout-o-wiki.de) |